April 2016 mit typisch wechselhaftem Aprilwetter:

Bilder vom 27. April 2016:
Frühling trifft Winter – Blick vom „Wehrer Berg“ Richtung Hotzenwald.
Heftige Schneeschauer überzuckerten kurzzeitig die Landschaft.



 

04. Januar 2016: Frühlings-Winter 

Nach den frischen Erdbeeren an Heiligabend gibt es in Schwörstadt ein neues Kuriosum.
Durch den extrem trockenen Sommer und Herbst hatten die Pilzsucher in der vergangenen Saison ja kaum Erfolg.
Pilzinteressierte sollten sich jetzt Anfang Januar auf die Suche begeben.
Am 4. Januar wurden diese Blutchampions zwischen Schwörstadt und Wehr gefunden.
Nach der frischen Nachspeise in Form von frischen Erdbeeren an Heiligabend, jetzt der frische Hauptgang.
Die Natur kommt durch den Frühlingswinter voll und ganz aus der Spur, so habe ich bei uns zu Hause ein Rotschwänzchenpaar beobachtet, das mit dem Nestbau beschäftigt war. Normalerweise verbringen die Rotschwänzchen den Winter in südlichen Gefilden.

 


SRF-Meteo Adventskalender 24. Dezember




Frühlings-Heiligabend 2015 in Schwörstadt

 Ich habe noch niemand gefunden, der sich an solch ein Kuriosum in Schwörstadt erinnern kann.

Nein es ist nicht Frühling, es ist Heiligabend in Schwörstadt um 13 Uhr: Frische Erdbeeren gefällig, kein Problem, der Rosenstock und die Schneeglöckchen blühen und die Krokusse sind ganz kurz vor dem Blühen.

 

01.11.2015: durch den „Möhlin-Jet“ 3-lagige Inversionswetterlage

Bei Inversionswetterlagen gilt normalerweise die Regel oben Hui, unten Pfui.
Nicht so bei uns, hier herrschen eigene Regeln, neben der Region Schwörstadt/Rheinfelden auch im Wehratal: 

Bild vom 1. November 2015, 9 Uhr: Dank dem "Möhlin-Jet" unsere spezielle Inversionswetterlage. Im Wehratal räumt das Windphänomen den Nebel aus, oder er entsteht wie heute überhaupt nicht, hier herrscht seit dem Sonnenaufgang strahlender Sonnenschein. Auf ca. 800 Meter liegt die Region Hütten, Bergalingen in einer dichten Nebelsuppe, darüber wieder strahlender Sonnenschein, der obere Teil des Bergalinger Fernsehturmes ragt über die Inversionsgrenze hinaus und kann ein Sonnenbad nehmen.

Helmuts Wettervogel

Mein Wettervogel (Mäusebussard) auf seinem Aussichtspunkt in 8 Meter Höhe. Mir wird nur bei der Landung und dem Start jedes Mal Angst und Bange um die Geräte.

 

28.09.2015: der Blutmond über Schwörstadt 

02:15 Uhr. Der Mond berührte den Halbschattenkegel der Erde und wanderte weiter – die zunehmende Verfinsterung ist war das bloße Auge kaum wahrnehmbar. Diese Phase dauerte fast eine Stunde. 
Mit dem Eintauchen des Mondes in den Kernschatten der Erde begann um 03:10 Uhr die Phase der totalen Mondfinsternis. Die Helligkeit derjenigen Mondgebiete, die sich bereits im Kernschatten befand, nahm erkennbar ab. Im nordöstlichen Rand des Mondes wuchs langsam eine anfangs kleine, dann immer größer werdende dunkle „Ausbeulung“ heran.

Der Mond drang immer tiefer in den Kernschatten der Erde ein – bis er um 04:15 Uhr vollständig darin verschwunden war. Die Mitte der Finsternis wurde um 04:50 Uhr erreicht. Danach wanderte der Mond langsam wieder aus dem Kernschatten der Erde. 
Um 05:23 Uhr endete die Totalität und um 06:30 Uhr endete dann auch die partielle Finsternis. Um 07:25 Uhr war die totale Mondfinsternis 2015 zu Ende.
Mit über 70 Minuten war die Dauer der totalen Phase vergleichsweise lang.



 

10.09.2015:  Sonnenhalo über Schwörstadt 

Eine Sonnenhalo um die Mittagszeit über Schwörstadt, sie dauerte sehr kurz, nach nur 5 Minuten war nichts mehr zu sehen.

Haloerscheinung am meist noch blauen Himmel. Dieses Wetterphänomen mit regenbogenfarbigen Licht- flächen, Säulen und Bögen ist öfters in Polargebieten oder in Hochgebirgsländern zu beobachten. Diese Erscheinung entsteht durch Brechung und Spiegelung des Sonnen- oder Mondlichtes an Eiskristallen in der Atmosphäre meist zwischen 6000 und 8000 Meter Höhe. In Verbindung mit hoher Cirrenbewölkung ein sicheres Anzeichen für einen Wetterumschwung.

Der Dürresommer 2015: 

Viel zu sonnig, viel zu warm und viel zu trocken, als Folge der anhaltenden Wärme geht der meteorologische Sommer 2015 nach 2003 als zweitwärmster Sommer in die 152-jährige Mess-Geschichte ein. Mit 63 Sommertagen (ab 25°C / Norm 41,4Tage) und hiervon 39 Hitzetagen (ab 30°C / Norm 11,6 Tage) hatten wir in Schwörstadt gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 einen Temperaturüberschuss von 2,7“C. Mit 169,6 l/m² Niederschlag war es 147 l/m² zu trocken und die Sonne machte 45 Überstunden. Was für die einen einem Bilderbuchsommer entsprach, war für andere nahezu eine Katastrophe. Denn die Vegetation litt unter der extremen Trockenheit und Hitze. Die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit waren weitreichend und zeigten sich beispielsweise anhand von Ernteausfällen, vertrockneten Landschaften, kleineren Waldbränden und kontinuierlich sinkenden Pegelständen der Flüsse und Seen.

    
 
 

 

Schweizer Fernsehen - SRF-Meteo 19:55 Uhr vom 1. August 2015: 

Am Schweizer Nationalfeiertag wurde der "Schweizerpsalm" mit Wetterbildern hinterlegt.  Mit dabei auch ein Bild von mir: "Brennender Himmel"  Schwörstadt mit Blick Richtung Bad Säckingen-Fricktal.


06. Juni 2015: Hagelgewitter 

Gelbe Wolken kündigten das Unheil an, um 20:45 Uhr setzte bei noch leichtem Sonnenschein Hagel ein. Die bis zu 5 cm großen Hagelkörner schlugen Laub ab Bäumen und Büschen, knickten Blumen um, zerfetzten Blumenkästen und beschädigten viele Autos. Der nachfolgende Starkregen (15 l/m² in einer halben Stunde) ließ anschließend auch noch Gullys überlaufen. Wie meist bei Hagel, war auch diese Zelle stark begrenzt, nur ca. 2 Km westlich war alles trocken.

 

 

20. März 2015: partielle Sonnenfinsternis: 

im Gegensatz zur absoluten Sonnenfinsternis vom 11. August 1999, die uns in unserer Region wegen starker Bewölkung und Regen leider verborgen war, herrschten bei der heutigen  partiellen Sonnenfinsternis ideales, wolkenloses Wetter.

In unserer Region schob sich der Mond um 9.26 Uhr Mond vor die Sonne. Eine Stunde und acht Minuten war es zusehends finsterer. Die maximale Verdunkelung von 72% hatten wir um 10.34 Uhr erreicht und um 11.46 Uhr schien die Sonne wieder mondfrei.

 

   

 

10. April 2014: Schulunterricht bei der Wetterstation Kurgebiet Bad Säckingen: 

Was gibt es schöneres, als bei herrlichen Frühlingswetter den Unterricht in die freie Natur zu legen und das angenehme mit dem nützlichen zu verbinden. Die Schüler der 3. Klasse der Josef-Anton Sickinger GS, Rippolingen-Harpolingen machten sich am Donnerstag 10. April mit ihrer Lehrerin Frau Schneider Bertucco auf den Weg nach Bad Säckingen, um die Wetterstation Kurgebiet zu erkunden und um mit dem „Wetterfrosch“ Helmut Kohler einige Wetterfragen zu klären.

 

 

24. Februar 2014: Schulunterricht an der Wetterstation Schwörstadt:

Zu Gast an der Wetterstation Schulstrasse waren am Dienstag 24. Februar 18 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Schule am Heidenstein Schwörstadt zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Kleinsorge. Nachdem sie im Unterricht bereits die Zusammenhänge von Wetter und Klima kennen gelernt hatten, durften sie einmal hautnah miterleben, was man beim Messen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Sonnenscheindauer, Windrichtung und Windgeschwindigkeit beachten muss, wie die entsprechenden Geräte funktionieren und aufgebaut sind und woher die Wetterinformationen stammen, die viele sonst nur aus dem Wetterbericht im Fernsehen und Rundfunk kennen.
 

 

 

28.06.2013: Seltenes Wetterphänomen Hole Punch Cloud:

 Die genaue Ursache, die zu der Entstehung der Wolke führt, ist noch nicht erforscht. Es wird vermutet, dass sie durch schnell
herabfallende Eiskristalle entsteht.

Die fallenden Eiskristalle stammen entweder aus einer höhergelegenen Wolke oder sie wurden von den Triebwerken eines
darüberfliegenden Flugzeuges produziert. Das Fallen der Eiskristalle ermöglicht es, Wasser aufzunehmen, weil sich die Luftfeuchtigkeit am Eis bindet. Im Zentrum der Wolke kommt es bei ihrem Entstehen zu Schneefall, die Wolke wächst an und der wolkenfreie Abstand zu den Altwolken wird größer. Die Eiskristalle wachsen bei ihrem Sinken in tiefere Luftschichten an und entziehen dabei der Umgebung Feuchtigkeit. Auf diese Art entsteht dort, wo dieses Phänomen auftritt, eine große Lücke in der Wolkenschicht. Warum die Entstehung lokal begrenzt ist, wurde bislang noch nicht wissenschaftlich erforscht.

SRF Meteo erklärte das Schwörstädter Wetterphänomen unter folgendem Link:
http://www.srf.ch/player/tv/srf-meteo/video/meteo-vom-28-06-2013-1955?id=e1c6f52a-bbcc-41bd-ad86-8923fb240ae8

 

19.05.2013: „Pfingstlicher Regenbogen“ 

Nach einem einigermaßen sonnigen Pfingstsonntagnachmittag gab es am Abend gewittrige Schauer und bescherten uns als Trost einen schönen Regenbogen über der Schulstrasse.

 

20. März 2013: Aprilwetter zum kalendarischen Frühlingsanfang 

Mit typischem Aprilwetter bildete sich ein herrlicher Regenbogen über der Schulstrasse, eine Stunde später hat es sogar noch gewittert.

 
07.02.2013 Einweihung der neuen Wetterstation Bad Säckingen im Kurgebiet. 

Nach über vierjähriger Pause gibt es wieder Wetterdaten aus dem Kurgebiet

Von links: Bürgermeister Alexander Guhl, Rehaklinik-Geschäftsführer Volker Kull, Technischer Dienst der Rehaklinik Rudolf Faschian, Stationsbetreuer Helmut Kohler und der städtische Umweltbeauftragte Ralf Däubler.

 

Gefrierender Regen am 19./20.01.2013

Erstmals seit dem 31. Dezember 2008 kamen wir an diesem Wochenende wieder einmal in den Genuss von gefrierendem Regen. Durch 4,2 l/m² Regen bei Temperaturen um minus 1,5°C wurde unsere Region mit einer ca. 5 mm dicken Eisschicht überzogen. Straßen und Wege präsentierten sich "spiegelglatt". Im Gegensatz zu den vergangenen "Gefrierenden Regen" gab es jedoch einen großen Unterschied: normalerweise taut die Eisschicht innerhalb von ein paar Stunden durch die Erwärmung ab, nicht so bei diesem Glätteereignis vom Wochenende. Nach dem Regen wurde es bedingt durch den Kältenachschub mit östlichen Winden in den unteren Gebieten sogar wieder kälter.


 

 
Starker Dauerregen lies Bäche überlaufen

 Vom 22. auf den 23. Dezember 2012 regnete es innerhalb nur 9 Stunden mit knapp 40 l/m²  65% des normalen, gesamten Dezemberniederschlages. Der durch den reichlichen Regen (171,2 l/m² im Dezember) gesättigte Boden nahm nicht mehr viel Wasser auf, so dass viele Bäche in Schwörstadt überliefen, auch das Schwimmbad wurde vom „Wäschbach“ überschwemmt.
Bei der Ossenbergentwässerung in der Schulstrasse konnten durch die großen Wassermassen die ersten 3 Schächte nicht mehr gereinigt werden. Den letzten Schacht mussten wir bis 4 Uhr morgens überwachen. Nur ein Dezember in den vergangenen 22 Jahren war nasser als der aktuelle und nur in 2 Jahren dieses Zeitraumes gab es mehr Niederschläge als im bisherigen Jahr 2012.

   

   

   

 

 
 

Schweres Unwetter Anfang Juli 2012

Bei einem schweren Unwetter am 06. Juli 2012 um 0:45 Uhr fielen innerhalb nur 10 Minuten 32 l/m² Regen und in 15 Minuten summierte sich die Regenmenge auf unglaubliche 40 l/m². Der sintflutartige Wolkenbruch richtete große Schäden an. Die B34 und die Bahnstrecke Waldshut - Basel waren wegen Erdrutschen und Überschwemmungen unpassierbar, Nebenstrassen wurden zum Teil total zerstört. Besonders im Ortsteil Niederdossenbach standen die Keller vieler Häuser bis zur Decke unter Wasser. 

Bildquellen: Ralf Stobbe (freiw. Feuerwehr Schwörstadt), Badische Zeitung, Helmut Kohler

Niederschlagstabellen vom Unwetter
Niederschlagstabellen vom Unwetter
   
 
 
Wechselhafter, unbeständiger Juni 2012

Auch Regenschauer haben schöne Seiten: die Schwörstädter Kirche mit buntem "Heiligenschein".


 

Krokusse im Januar 2012
Bedingt durch den bis jetzt 4°C zu warmen Winter blühen in Schwörstadt bei der Wetterstation A am 15. Januar bereits die Krokusse.
 




Totale Mondfinsternis am 15.06.2011 

Am Mittwoch 15. Juni 2011 war um 22:13 Uhr der südlichste Vollmond des Jahres und es kam zu einer aussergewöhnlich langen totalen Mondfinsternis.

Ab 21.16 Uhr wäre nach Aufgang des Vollmondes die totale Mondfinsternis zu sehen gewesen, aber pünktlich zu diesem Zeitraum gab es in Schwörstadt am südlichen Horizont Wolken. Da der Mond bei einer totalen Mondfinsternis rund 10‘000 Mal weniger stark beleuchtet ist als sonst war er erst nach Beginn des Austrittes aus dem Kernschatten um 23:10 Uhr wieder sichtbar. Die linke normal helle Vollmondfläche hatte keine Mühe die Schleierbewölkung zu durchbrechen.


 

20.03.2011: Impressionen vom letzten kalendarischen Wintermorgen: 

Nach sonnigen Tagen mit frühlingshaften 20,4°C waren die Spinnen natürlich schon sehr aktiv. In klaren Märznächten kühlt es jedoch immer noch stark ab und besonders in Rheinnähe bildet sich dann am frühen Morgen Nebel. Der tagsüber aufgewärmte Boden kühlt ab, die abgegebene Wärme kondensiert in der kühlen Luft (kalte Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit binden wie warme Luftmassen) es bildet sich Nebel. Diese Wassertröpfchen setzen sich an Gegenständen ab (Tau), bei frostigen Verhältnissen gefriert der Tau, es bildet sich Reif, an diesem Morgen auch an ausgebildeten Spinnennetzen die steif gefroren waren. Kommt die Sonne heraus, ist dieses glitzernde Schauspiel nach nur einigen Minuten vorüber.



 

Partielle Sonnenfinsternis am 04.01.2011:
fotografiert bei der Wetterstation A zwischen 9:10 Uhr und 10:15 Uhr: 

Am Anfang der partiellen Sonnenfinsternis hatten wir noch eine starke Bewölkung, zum Ende wurde es immer klarer. 1. Bild durch Sonnenbrillenglas, restliche Bilder mit Sofi-Brille vor dem Objektiv.




Was ist eine Sonnenfinsternis?
Eine irdische Sonnenfinsternis oder Eklipse ist ein astronomisches Ereignis. Durch einen glücklichen Zufall haben Sonne und Mond, von der Erde aus gesehen, exakt den gleichen scheinbaren Durchmesser. Damit es zu einer Sonnenfinsternis kommt, müssen Sonne, Mond und Erde möglichst genau auf einer Linie stehen. Da die Mondbahn gegen die Ekliptik geneigt ist, tritt dies nur ein, wenn sich Sonne und Mond in der Nähe der Mondknoten befinden. Das ist wiederum nur bei jedem sechsten Neumond der Fall, manchmal auch schon nach dem fünften Neumond.

 
 

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