Wetterwerte

 

Februar 2021

Mittelwerte
1991-2020

Februar 2020

Niederschlagsmenge

 

51,4 l/m²

 

72,2 l/m²

128,0 l/m²

 

max. Tagesniederschlag

 

19,0 l/m²

am 01.02.

 

16,0 l/m²

am 04.02.

Niederschlagstage

 

12

(5 in Folge)

13,0

18

(5 in Folge)

Tage mit Schneefall

 

4

(4 in Folge)

 

2

(2 in Folge)

Tage mit Schneedecke

 

9

(9 in Folge)

6,5

0

 

max. Schneedecke

 

8 cm

am 11.02.

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchsttemperatur

 

20,30°C

am 25.02.

 

17,20°C

am 04.02.

durchschnittliche Höchsttemperatur

 

9,20°C

 

7,13°C

12,10°C

 

min. Höchsttemperatur

 

-3,20°C

am 11.02.

 

7,40°C

am 05.02.

 

 

 

 

 

 

 

Tiefsttemperatur

 

-8,60°C

am 12.02.

 

-2,20°C

am 07.02.

durchschnittliche Tiefsttemperatur

 

0,60°C

 

-0,69°C

3,00°C

 

max. Tiefsttemperatur

 

7,60°C

am 03.02.

 

10,70°C

am 24.02.

 

 

 

 

 

 

 

durchschnittliche Monatstemperatur

 

4,42°C

 

2,46°C

6,84°C

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenscheindauer

 

140:50 Std.

 

94:13 Std.

116:45 Std.

 

max. Tagessonnenscheindauer

 

9:00 Std.

am 23.02.

 

8:45 Std.

am 22.02.

max. Windgeschwindigkeit

 

61,2 km/h

am 03.02.

 

92,1 km/h

am 10.02.

 

 

 

 

 

 

 

Frosttage

 

9

(8 in Folge)

15,6

6

(5 in Folge)

Eistage

 

4

(4 in Folge)

2,2

0

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftdruck maximal

 

1.039,2 hPa

am 14.02.

 

1.038,1 hPa

am 05.02.

Luftdruck minimal

 

992,4 hPa

am 01.02.

 

997,0 hPa

am 27.02.

Der Februar zeichnete sich in Bad Säckingen durch drei völlig unterschiedliche Dekaden aus. Die erste Dekade brachte uns eine feucht-milde Witterung, die mittlere Dekade den Hochwinter und die letzte Dekade das Frühlings-wetter. Trotz 9 Frosttagen, davon 4 Eistage mit Dauerfrost in Folge, war der Februar gegenüber der Referenz von 1991 – 2020 2°C zu warm, 20,8 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne zeigte sich 46,5 Std. über der Norm.  

Mit den Tiefs „Reinhard“ und „Siegbert“ startete der letzte Wintermonat warm, windig und sehr niederschlagsreich. Innerhalb der ersten 3 Februartage regnete es mit 36 l/m² schon die Hälfte des normalen Februarniederschlages. Vom 4. bis zum 6. Februar machte der Regen eine Verschnaufpause. Nachdem am 7. nochmals 3 l/m² Regen fiel stellte die Wetterlage auf Winter um. Bei täglichen Schneeschauern oder leichtem Schneefall bildete sich bei winterlichen Temperaturen bis zum 10. Februar eine 8 cm hohe Schneedecke. Unter dem Einfluss von Hoch „Gisela“ verzeichneten wir am 11. mit einer Tages-Höchsttemperatur von minus 3,2°C den ersten Eistag des Monats. Die Hochs „Gisela“ und „Helida“ sorgten mit einer nordöstlichen Strömung dafür, dass anhaltend arktische Kaltluft zu uns geführt wurde. Trotz bis zu 8 Stunden Sonnenschein stiegen die Tagestemperaturen bis einschließlich 14. Februar nicht in den positiven Bereich und in den sternenklaren Nächten gab es Nachtfröste um minus 8°C. Nach einer 3°C zu warmen ersten Februarwoche zeigte sich die erste Februarhalbzeit nach der zurückliegenden Hochwinterwoche 0,8°C zu kalt mit 46,4 l/m² fiel schon 61% des normalen Februarniederschlages und die Sonne zeigte sich an 37 Std. erst 39% des Februarsolls. Zum Start in die zweite Februarhälfte beendeten die Tiefs „Arvin“ und „Belrem“ die Kältewelle und starteten zugleich mit deutlich milderen und feuchten Luftmassen eine  vorfrühlingshafte Wärmewelle. Ab dem 16. Februar stiegen die Tagestemperaturen wieder deutlich in den zweistelligen Bereich und nach 5 l/m² Regen schien die Sonne ab dem 20. unter dem Einfluss von Hoch „Ilonka“ von früh bis spät. Die süd- bis südwestliche Strömung aus Westafrika hatte neben den warmen Luftmassen auch noch viel Saharastaub an Bord. Das machte sich ab dem22. hauptsächlich durch fahles, rötlich erscheinendes Sonnenlicht und einige Wolkenfelder bemerkbar. Am 25. Februar stieg die Temperatur mit 20,3°C auf die höchste Februartemperatur seit Messbeginn 1997 an und wir registrierten den ersten warmen Tag (ab 20°C) des Jahres. An den letzten beiden weiterhin sehr sonnigen und niederschlagsfreien Februartagen gingen die Temperaturen mit den nord-westlichen Luftmassen von Hoch „Jacqueline“ auf für die Jahreszeit normale Temperaturen zurück.

 

 

Luftdruck

Niederschlag

 Temperatur

Solar

Wind


Monatsklimawerte

Der meteorologische Winter 2020 / 2021: 

Endlich wieder einmal ein Winter wie er in den Siebziger- und Achtzigerjahren ganz normal war machte den Winter- und Schneefreunden eine Freude. Mit 37 cm hatten wir an der Station Kurgebiet die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006. Man hört immer wieder, der Winter war viel zu kalt, nun im Zeitalter der Klimaerwärmung kann das subjektive Empfinden durchaus täuschen. Für eine objektive Einschätzung vergleicht man deshalb die aktuell gemessenen Temperaturen mit den über einen Zeitraum von 30 Jahren gemittelten Temperaturen, der sogenannten Referenz. Ab diesem Jahr wird zum Vergleich die Referenz-Periode von 1991 bis 2020 herangezogen. Gegenüber dieser Referenz war der Winter 0,9°C zu warm, 95 l/m² zu niederschlagsreich und trotz den deutlich zu sonnenscheinarmen Monaten Dezember und Januar noch 36 Std. zu sonnenscheinreich. Der zurückliegende Winter war übrigens der 10. zu warme Winter in Folge. 

Der erste Wintermonat brachte uns die höchste Schneedecke und den tiefsten Luftdruck des Jahres:
Der 1,4°C zu warme, 5,6 l/m² zu nasse und 1,5 Std. zu sonnenscheinarme erste Wintermonat brachte Bad Säckingen mit 8 cm die höchste Schneedecke, mit –4,1°C die tiefste Temperatur und mit 981,8 hPa. den niedrigsten Luftdruck des Jahres.
 

Ein Wintermonat der den Namen verdiente bescherte uns den höchsten Januarniederschlag seit Messbeginn 1966 und mit 37 cm die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006:
Der Januar war endlich wieder einmal ein Wintermonat wie ihn sich die Winter- und Schneeliebhaber vorstellen. Der gegenüber der Norm von 1991–2020 0,2°C zu kalte und 6:20 Std. zu sonnenscheinarme mittlere Wintermonat war in Bad Säckingen mit einem Niederschlagsüberschuss von 113,5 l/m² der niederschlagsreichste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen 1966.
 

Der Februar zeigte sich mit einer feucht-milden ersten Dekade, einer hochwinterlichen mittleren Dekade und einer frühlingshaften letzten Dekade:
Trotz 9 Frosttagen, davon 4 Eistage mit Dauerfrost in Folge, war der Februar gegenüber der Referenz von 1991 – 2020 2°C zu warm, 20,8 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne zeigte sich 46,5 Std. über der Norm.
 

Die 3 Wintermonate in Zahlen: 

Niederschlagstage:

48

Tage

1,9 Tage über der Referenz 1991 - 2020

Niederschlagsmenge:

361,0

l/m²

94,8 l/m² über der Referenz 1991 - 2020

Schneefalltage mit Schneedecke

24

Tage

15,5 Tage über der Referenz 1991 - 2020

Tage mit Schneedecke

31

Tage

11,0 Tage über der Referenz 1991 - 2020

höchste geschlossene Schneedecke:

37

cm

am 17.01.

durchschnittliche Höchsttemperatur:

6,07

°C

0,19°C über der Referenz 1991 - 2020

durchschnittliche Tiefsttemperatur:

0,27

°C

0,72°C über der Referenz 1991 - 2020

Durchschnittstemperatur:

3,02

°C

0.94°C über der Referenz 1991 - 2020

Frosttage:

37

Tage

12,0 Tage unter der Referenz 1991 - 2020

Eistage:

7

Tage

2,4 Tage unter der Referenz 1991 - 2020

Tiefsttemperatur:

-8,60

°C

am 12.01.2021

Höchsttemperatur

20,30

°C

am 25.02.2021

Sonnenscheindauer

236,5

Std.

36,0 Std. über der Referenz 1991 - 2020

  

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